Ein gut strukturiertes Onboarding ist kein Luxus — es ist die Grundlage für die ersten drei Arbeitsjahre. Studien zeigen: Mitarbeitende mit strukturiertem Onboarding bleiben 58 Prozent häufiger drei Jahre und länger.
Vor dem ersten Tag
Die Vorbereitung macht den Unterschied. Eine Woche vor Arbeitsbeginn sollten erledigt sein:
- Arbeitsvertrag unterschrieben und archiviert
- Arbeitsplatz eingerichtet (Laptop, Tastatur, Monitor)
- Zugänge angelegt (E-Mail, Slack, Projekt-Tools)
- Willkommens-E-Mail versendet mit Infos zum ersten Tag
- Patenschaft intern organisiert
Der erste Tag
Der erste Tag ist emotional geladen. Strukturieren Sie ihn so, dass die neue Person spätestens am Mittag das Gefühl hat, Teil des Teams zu sein.
- Begrüssung durch die Vorgesetzte
- Rundgang durchs Büro, Vorstellung bei allen Anwesenden
- Lunch mit dem Team (nicht mit dem Vorgesetzten allein!)
- Arbeitsplatz einrichten, erste Zugänge testen
- Nachmittag: erste echte Aufgabe — klein, aber abschliessbar
Woche 1
In der ersten Woche geht es um Orientierung, nicht um Leistung.
- Tägliches Check-in mit der Vorgesetzten (10 Min.)
- Einführung in Prozesse und Tools durch Paten
- Erstes Team-Meeting miterleben
- Pflicht-Schulungen: Datenschutz, Sicherheit, Brandschutz
- Alle Schlüssel und Ausweise abgeholt
Monat 1
Die erste Monatsgrenze ist der Moment für eine erste ehrliche Feedback-Runde — in beide Richtungen.
- 30-Tage-Gespräch: Was läuft gut? Wo hängt es?
- Erste eigenverantwortliche Aufgabe zugeteilt
- Einarbeitungsplan bis zum dritten Monat festhalten
- Persönliche Ziele für die Probezeit definieren
Monat 3
Am Ende der Probezeit entscheiden beide Seiten bewusst. Ein ehrliches Gespräch über Stärken, Entwicklungsfelder und die gemeinsame Zukunft schliesst das Onboarding ab.
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