Feedback-Gespräche, die wirklich etwas verändern

Feedback-Gespräche, die wirklich etwas verändern

Das klassische Jahresgespräch ist in vielen Firmen eine Pflichtübung ohne Wirkung. Beide Seiten kommen mit Checklisten, tauschen höflich Floskeln aus, unterschreiben — und alles bleibt, wie es war.

Es gibt einen besseren Weg.

Frequenz statt Feierlichkeit

Ein einziges Feedback-Gespräch pro Jahr ist zu wenig. Besser: kurze, regelmässige Gespräche.

Klingt nach viel Zeit. Rechnen Sie: 60 Minuten pro Monat pro Person. Das ist weniger, als die meisten Führungskräfte in Schleifen und Missverständnisse investieren.

Das SBI-Modell

Gutes Feedback folgt einer einfachen Struktur:

Beispiel statt "Du bist immer so unvorbereitet in den Meetings" → "Gestern im Projekt-Meeting hast du die Zahlen aus Q1 nicht präsent gehabt (Situation + Verhalten). Dadurch konnten wir den Entscheid zu Q2 nicht treffen und müssen jetzt einen Folgetermin ansetzen (Impact)."

Das ist spezifisch, faktisch — und lässt Raum für die Antwort der anderen Seite.

Die wichtigste Frage

Die mächtigste Frage in jedem Feedback-Gespräch: "Was brauchst du von mir, um deine Arbeit besser machen zu können?"

Viele Führungskräfte haben Angst vor der Antwort. Sie sollten genau deshalb fragen.

Feedback von unten

Vergessen Sie das Umgekehrte nicht. Ihre Mitarbeitenden haben auch Feedback für Sie — sie sagen es nur selten unaufgefordert. Fragen Sie aktiv:

Ertragen Sie die Stille nach der Frage. Die ersten Antworten sind höflich. Die ehrlichen kommen nach 30 Sekunden.

Was nie funktioniert

Mit HRio dokumentieren Sie Feedback-Gespräche strukturiert. Beim nächsten Gespräch sehen beide Seiten, was vor drei Monaten vereinbart war — und ob es passiert ist.

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